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15
05
2014

Unternehmensvision bewahren

von Bianca 0

Wir alle haben schon unzählige Male gehört, dass eine positive Einstellung uns im Leben weiter bringt. Optimisten sollen ja angeblich sogar länger leben als Pessimisten. Und Menschen mit hohen Zielen sollen im Allgemeinen wohl auch deutlich höher hinaus kommen. Was bedeutet das denn eigentlich für Unternehmen?

Da gilt scheinbar etwas Ähnliches. In einem Unternehmen sollte es daher eine Vision geben.

Die Vision ist so etwas wie das “höhere” Ziel der Organisation, ihre Daseinsberechtigung sozusagen.

Eine Vision ist nicht alles. Aber ohne Vision ist alles nichts.

Leider gerät der Funke der Leidenschaft, an dem die Führung eines Unternehmens sich dereinst entzündet hat, oftmals irgendwann in die nebulöse Schlucht des Vergessens – dann nämlich, wenn es an das ganz große „Geld verdienen“ geht.
Dann werden andere Dinge zunehmend wichtiger, denn es gilt, den Dampfer sicher über den wilden Wirtschaftsozean zu steuern. Das rächt sich aber in vielen Fällen irgendwann, denn die Vision ist wie der unsichtbare Leim, der die Organisation letztendlich zusammen hält. Falls die Vision allen bekannt ist, jedenfalls. Dazu muss sie kommuniziert und wirksam ins Unternehmensleitbild integriert werden.

„Wirksam“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Mitglieder der Organisation sich mit der Vision identifizieren können, dass sie von allen gemeinsam in die Kultur und das Leitbild integriert wird, so dass alle immer wieder vor Augen geführt bekommen, warum sie eigentlich tagtäglich das tun, was sie tun, vom Broterwerb einmal abgesehen.

Umsatzziele sind keine Vision

Man muss allerdings sehr vorsichtig definieren, was eine Vision sein könnte. Marktführer werden zu wollen in einem bestimmten Bereich ist sicher ein gutes Ziel, taugt aber meiner Meinung nach nicht besonders gut als Vision.
Diese sollte nämlich in der Lage sein, andere zu begeistern, regelrecht zu entflammen. Denn eine echte Vision ist fähig, viele Menschen gemeinsam für eine Sache kämpfen zu lassen.
Visionen können Türen und Tore öffnen, auch im eigenen Unternehmen. Sie sind es, die Mitarbeiter unbezahlte freiwillige Mehrarbeit leisten lassen und sie zu Höchstleistungen inspirieren.

Visionen funktionieren umso besser, je mehr Menschen sich zutiefst damit identifizieren können. Wie sonst können gemeinnützige Organisationen bestehen, deren unzählige freiwillige Helfer manchmal sogar Kopf und Kragen riskieren, um beispielsweise Katastrophenopfer zu bergen?
Ein Ingenieur, der gut bezahlt wird, ist sicherlich bereits motiviert, jedoch dürfte ihn die Aussicht, an der Entwicklung eines absolut einzigartigen, innovativen Produktes beteiligt zu sein, welches die Welt einer bestimmten Kundengruppe geradezu revolutionieren wird, deutlich mehr inspirieren.

So entsteht Begeisterung.
So entstehen Bestleistungen.
Dann klappt´s irgendwann vielleicht auch mit der Marktführerschaft, als Nebenwirkung sozusagen…

Den ursprünglichen Funken bewahren

Die Führungstruppe eines Unternehmens sollte nie vergessen, dass sie neben allen betriebswirtschaftlichen Verpflichtungen auch eine nicht zu unterschätzende Vorbildfunktion innehat.

Dies gilt im Großen wie im Kleinen.

Auch die Teamleitung eines eher überschaubaren Teams kann daran mitwirken, dass die Einstellung im Team kreativ, optimistisch und leistungsfreudig bleibt. Man sollte eben nie die Idee, der ursprünglich alles zugrunde liegt, völlig aus den Augen verlieren.

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Bianca

Autor: Bianca

Hi, ich bin Bianca und freue mich, dass Du hier bist. Bereits seit 2012 schreibe ich hier für Dich. Meine Themen sind Selbstverwirklichung, Selbstständigkeit & Marketing/ Positionierung für Solopreneure und kleine Teams. Aber auch gesunde Ernährung ist meine große Leidenschaft. Deshalb schreibe ich auch auf meinem Ernährungsblog Caralethics.de darüber.