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03
06
2014
Ordnung halten auf dem Schreibtisch

Ordnung halten auf dem Schreibtisch

von Bianca 0

Bei den allermeisten Schreibtischen in den allermeisten Büros scheint das Konzept von Ordnung halten bisher noch nicht wirklich angekommen zu sein.
Ja, gehört hat man davon schon einmal.

 Und es soll ja Kollegen geben, die es tatsächlich schaffen und wirklich Ordnung halten.

Dabei ist es im Grunde gar nicht so schwer.
Und vor allen Dingen kann sich ein aufgeräumter Schreibtisch durchaus positiv auf die Psyche auswirken, insbesondere, wenn man einen Großteil seines Lebens daran verbringt.
Da kann sich Ordnung halten wirklich lohnen!

Die Vorteile

  • Wohlfühlfaktor steigt enorm
  • Keine vergeudete Zeit mehr mit Suchen verbringen
  • Gute Organisation – der Arbeitsplatzes färbt oft auch auf den gesamten Workflow ab
  • Mehr Bewegungsfreiheit
  • Keine bösen Blicke mehr (sowohl im Büro als auch zu Hause)
  • Keine umgekippten Gläser oder Tassen mehr
  • Keine Brötchenkrümel in der Tastatur

 

Ordnung halten in drei Schritten

1. Chaos beseitigen

  • Befreie Deinen Arbeitsplatz von allen Gegenständen. Leere sämtliche Schubladen und Ablagefächer. Sammle lose Notizzettel in einer Box, damit nichts verloren geht.
  • Dein Arbeitsplatz schreit jetzt förmlich nach einer Reinigung. Wische die Tischoberfläche, den Monitor, die Tastatur, die Maus, das Telefon etc. gründlich ab. Klopfe die Tastatur aus – immer wieder erstaunlich, was sich da drin so alles ansammeln kann.

2.  Stapel bilden

Vergiß VIPs, ab jetzt gibt es VIDs – Very Important Documents!
Damit wird das Ordnung halten leichter.

Nimm Deine ganzen Unterlagen und Dokumente zur Hand. Überprüfe sie sorgfältig. Dabei wendest du die VID-Methode an – überlege, welche Dokumente wirklich wichtig sind und noch bearbeitet werden müssen. Das sind Deine VIDs. Die sortierst Du auf einen Stapel “A”.
Sobald Du mit  Aufräumen fertig bist, wendest Du Dich diesem Stapel zu und bearbeitest die VIDs!
Ordnung halten beginnt damit, dass man nicht immer alles auf die lange Bank schiebt, sondern erledigt!

Dokumente, die zwar wichtig, aber nicht dringend zu bearbeiten sind, kommen auf einen Stapel “B”. Diesen kannst Du anschließend in Ablagefächer, Hängeregistraturen etc. sortieren – die sollten natürlich eindeutig gekennzeichnet und idealerweise mit Fristen versehen sein, damit Du alles wiederfindest.
Auch das ist Ordnung halten!

Auf Stapel “C” sammelst Du alle erledigten Dokumente, die Du weiterhin aufheben musst. Diese kannst Du anschließend in Ordnern oder einem bestimmten Ablagesystem verstauen.

Schließlich gibt es noch Stapel “D”. Das ist der Stapel, der am meisten Spaß macht. Der Tabula-Rasa-Stapel sozusagen. Da kommt alles drauf, was entsorgt werden kann. Gar nicht so selten ist das der größte Stapel!
Ordnung halten fällt gleich viel leichter, wenn man erst mal Platz geschaffen hat!
Wenn Du mit vertrauensvollen Dokumenten arbeitest, denk bitte daran, diese entsprechend sicher zu vernichten oder zu entsorgen.
Nachdem Du Stapel „C“ entsorgt hast, wird Dich wahrscheinlich ein Gefühl von Leichtigkeit überkommen. Genieße es!

3.  Organisieren

Organisiere Deinen Arbeitsplatz, schaffe dir ein Ordnungssystem (z. B. Eingang, Unerledigt, Wiedervorlage, etc). Am Anfang ist das ungewohnt, aber dann funktioniert es. Ordnung halten ohne Ordnungssystem ist fast unmöglich. Es muss aber keine Wissenschaft daraus werden. Denke pragmatisch und schaffe Dir Deine eigenen Regeln. Notfalls greife zu den zahlreichen Ratgebern, die es zu diesem Thema gibt.
Aber vielleicht versuchst Du es erst einmal mit Deinem eigenen, gesunden Menschenverstand.
Ordnung halten ist nicht so schwer, wie Dein innerer Schweinehund es Dir gerne vorgaukelt.

Ein Tipp: Ordnung halten und gesunde Faulheit schließen sich nicht aus.  Alles, was Du häufig brauchst, sollte stets in greifbarer Nähe sein – im obersten Schubfach, im nächsten Ordner, etc.

Ordnung geschaffen? Ab jetzt Ordnung halten und genießen

Wenn du alles aussortiert, geordnet und gereinigt hast, sollte auf deinem Arbeitsplatz nur noch Folgendes stehen (alles gereinigt, versteht sich):

  1. Computer (Laptop/Desktop PC/Tablet)
  2. Telefon
  3. Kalender
  4. Schreibgeräte
  5. Schreibtischunterlage
  6. Aufgeräumte Ablagefächer
  7. Etwas Persönliches wie z.B. ein Bild, wenn Du magst

Andere Arbeitsmittel wie Locher, Taschenrechner oder Lineale sollten in Schubfächern aufbewahrt werden.
Die „NO GOS“ sollten Zeitungsstapel, Essen, Teller, Tassen und Flaschen sein.

Täglich ein wenig Ordnung schaffen

Geschafft? Ein erleichterndes Gefühl, oder?
Damit Du immer dieses befreite Gefühl hast, wenn Du Deinen Arbeitsplatz betrittst, solltest Du kurz vor oder nach Feierabend Deinen Schreibtisch einer kleinen Auffrischung unterziehen. Wenige Minuten reichen dazu aus.
Der Arbeitstag fängt morgens direkt entspannter an, wenn man an einem aufgeräumten Arbeitsplatz startet.

 

Allgemeine Tipps zu mehr Ordnung. Als Infografik hier zum Download. 

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Bianca

Autor: Bianca

Hi, ich bin Bianca und freue mich, dass Du hier bist. Bereits seit 2012 schreibe ich hier für Dich. Meine Themen sind Selbstverwirklichung, Selbstständigkeit & Marketing/ Positionierung für Solopreneure und kleine Teams. Aber auch gesunde Ernährung ist meine große Leidenschaft. Deshalb schreibe ich auch auf meinem Ernährungsblog Caralethics.de darüber.