Blog
25
02
2014
Eisenmangel Symptome

Eisenmangel Symptome erkennen

von Bianca 0
DIESER ARTIKEL IST TEIL 1 von 3 DER SERIE Mineralstoffe

Die Inhalte des nachfolgenden Artikels ersetzen selbstverständlich keine medizinische Betreuung, Beratung und Versorgung und dienen lediglich der allgemeinen Information.

Eisenmangel Symptome

Weltweit leiden viele Menschen an Eisenmangel und kennen daher auch Eisenmangel Symptome.

Besonders betroffen sind Länder, in denen die Bevölkerung nur ein mittleres oder geringes Einkommen hat. Denn Eisen ist ein essentielles, lebensnotwendiges  Spurenelement und kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Daher muss es mit der Nahrung zugeführt werden – je besser und ausgewogener die Ernährungssituation, desto seltener stellen sich Eisenmangel und entsprechende Eisenmangel Symptome ein. Nähere Infos zu einer eisenbewussten Ernährung gibts >>hier.

Werbung​[AdSense-B]

Eisen ist ein wichtiger Baustein vom Hämoglobin, unserem roten Blutfarbstoff. Es ist für den Sauerstofftransport im Blut zuständig – es bindet den Sauerstoff an sich und transportiert ihn so über das Blut durch den ganzen Körper.

Nur bei ausreichender Sauerstoffversorgung in den Zellen bleibt der Körper leistungsfähig und die Organe können ihre Aufgaben erfüllen, andernfalls können Eisenmangel Symptome auftreten. Zudem ist Eisen auch an der DNA-Synthese und an der Infektabwehr beteiligt.

Eisenversorgung in Deutschland

Grundsätzlich sind laut >>Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor allem die männlichen Deutschen  – schon durch einen meist hohen Fleischkonsum – gut mit Eisen versorgt. Richtige Eisenmangel Symptome findet man in dieser Gruppe eher seltener. Einige nehmen laut BfR sogar zuviel Eisen auf, was auf Dauer mit einem erhöhten Risiko für Herz- und Krebserkrankungen einhergehe. Daher wird seitens des Instituts von einer eigenmächtigen Einnahme von eisenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln abgeraten.

Frauen und Mädchen unter 50 sind dagegen eher durch Eisenmangel und Eisenmangel Symptome gefährdet. Dies kommt schon allein durch die regelmässige Menstruation, bei welcher mit dem Blut auch Eisen verloren geht. Deshalb wird für diese Frauen auch ein etwas höherer täglicher Aufnahmewert empfohlen als für Männer.
Ob wirklich ein Eisenmangel und entsprechende Eisenmangel Symptome  vorliegen und wenn ja, wie dies zu therapieren ist, sollte aber immer mit einem Arzt abgesprochen werden!

Eisenmangel Symptome

Eisenmangel Symptome treten nicht direkt bei einer kurzfristigen Unterversorgung mit Eisen auf. Der Körper kann Eisen speichern und sich notfalls dieser Speicher bedienen. Daher werden bei zuwenig Eisenaufnahme oder bei Eisenverlust durch Blutungen (Menstruation, Unfälle, innere Blutungen durch Geschwüre, etc.) zunächst die Eisenspeicher aufgebraucht. Eisenmangel Symptome stellen sich zu diesem Zeitpunkt in der Regel noch nicht ein.

Später kann es dann zu latentem Eisenmangel kommen, wobei noch ausreichend rote Blutkörperchen vorhanden sind. Es können nun erste Eisenmangel Symptome wie beispielsweise eingerissene Mundwinkel, rissige Haut oder höhere Infektanfälligkeit auftreten.

Im weiteren Verlauf kann es dann zur Eisenmangelanämie – der Blutarmut – kommen. In Deutschland ist laut BfR nur 1% der Bevölkerung davon betroffen.

Eisenmangel Symptome sind sehr vielfältig und Symptomen für andere Nährstoffmängel oder auch Krankheiten ähnlich, so dass sich allein anhand dieser Symptome ein Eisenmangel nicht genau identifizieren lässt.

Mögliche Eisenmangel Symptome sind unter anderem:

  • Geringere Leistungsfähigkeit
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Konzentrationsschwäche
  • Schwindel
  • Kopfweh
  • Gereiztheit oder Depressionen
  • Nervosität
  • Blasse und fahle Haut
  • eingerissene Mundwinkel
  • Aphten
  • brüchige Nägel oder Haare
  • Rillen in den Fingernägeln
  • Verstopfung
  • Gelenkschmerzen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Atemnot, Kurzatmigkeit
  • Infektanfälligkeit
  • Restless-Legs-Syndrom
  • mangelnder Appetit
  • Haarausfall
  • eingeschränkte Wärmeregulation bzw. Kältetoleranz
  • Blutarmut
  • Laut >>AOK kann es bei chronischem, starkem Eisenmangel auch auch zum Plummer-Vinson-Syndrom (Schleimhautschwund an Zunge, Speiseröhre, Rachenraum mit Zungenbrennen und Schluckstörung) kommen; dabei handelt es sich laut AOK um eine Präkanzerose, die sich zu einem Karzinom entwickeln kann (Speiseröhrenkrebs).

Da all dies Eisenmangel Symptome sein können, aber eben auch andere Ursachen in Frage kommen, sollte man bei einem Verdacht grundsätzlich einen Arzt aufsuchen. Er kann die Situation medizinisch fundiert beurteilen und gegebenenfalls ein Blutbild erstellen lassen. Das BfR rät jedenfalls von der eigenmächtigen Einnahme eisenhaltiger Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente ohne ärztliche Diagnose oder Beratung ab.

Wer ist besonders gefährdet, Eisenmangel und Eisenmangel Symptome zu entwickeln?

  • Mädchen und Frauen in der fruchtbaren Phase (Regelblutung, Zwischenblutungen, etc.)
  • Schwangere, Stillende
  • Kinder, Jugendliche (Wachstumsphase)
  • Menschen mit bestimmten Erkrankungen 
  • Personen mit Mangelernährung (zu wenig Nahrung oder falsche Ernährung)

Überversorgung

Eine Überversorgung mit Eisen durch die Nahrung ist eher unwahrscheinlich, da der Körper dies recht gut regulieren kann. Wie jedoch oben erwähnt gibt es Vermutungen, dass Herz- und Krebserkrankungen bei dauerhaft überhöhter Eisenaufnahme gefördert werden.

Im Zusammenhang mit eisenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln oder Medikamenten kann es aber im Falle von Überdosierung bei Kindern zu gefährlichen, im schlimmsten Fall tödlichen Vergiftungserscheinungen kommen. Eisenpräparate sollten also niemals frei zugänglich herum liegen!

 Verpasse keinen neuen Beitrag mehr und abonniere dieses Magazin! Keine Registrierung notwendig!

Andere Artikel der SerieEisenmangel vorbeugen mit Ernährung >>
Tags für diesen Beitrag
Bianca

Autor: Bianca

Hi, ich bin Bianca und freue mich, dass Du hier bist. Bereits seit 2012 schreibe ich hier für Dich. Meine Themen sind Selbstverwirklichung, Selbstständigkeit & Marketing/ Positionierung für Solopreneure und kleine Teams. Aber auch gesunde Ernährung ist meine große Leidenschaft. Deshalb schreibe ich auch auf meinem Ernährungsblog Caralethics.de darüber.