Blog
01
04
2014
Autogenes Training - Atemübung

Durchatmen erlaubt – die Atemübung

von Bianca 0
DIESER ARTIKEL IST TEIL 5 von 6 DER SERIE Autogenes Training

Nachdem wir uns bisher schon ausführlich mit Autogenem Training beschäftigt haben, kannst Du jetzt erst einmal durchatmen! Du sollst es sogar!

Autogenes Training - Atemübung

Denn im Autogenen Training folgt auf Schwere- und Wärmeübung die Atemübung. Wer jetzt an komplizierte Zähltechniken und an Luftanhalten denkt, liegt allerdings falsch. Es wird einfach geatmet – ohne bewusst darauf Einfluss zu nehmen.

Den Atem einfach nur beobachten

Beobachte doch jetzt gleich einmal Deinen Atem – wie sich Dein Brustkorb beim Einatmen hebt und beim Ausatmen senkt. Achte auf Deinen Atemreflex – ab einem bestimmten Zeitpunkt des Ausatmens kommt es automatisch wieder zum Einatmen – es sei denn, Du hältst die Luft an. Beobachte Dich und Deinen Atem einmal bewusst, ohne irgendetwas zu beeinflussen oder zu bewerten.

Werbung​[AdSense-B]

Fertig? Das war schon die halbe Übung! Es ist nämlich so, dass das Auf und Ab des Atmens uns ziemlich gut beruhigen kann. Übrigens liegt gerade in der Ausatmung eine besondere Entspannung. Deshalb gilt es bei manchen Atemtechniken, das Ausatmen bewusst zu verlängern, wie zum Beispiel bei der Lippenbremse, die ich im >>Artikel über die schnelle Entspannung für Zwischendurch schon beschrieben habe.

Aber bei der Atemübung im Autogenen Training sollst Du wie gesagt nichts beeinflussen. Einfach atmen – durchatmen im wahrsten Sinne des Wortes – und das sanfte Wiegen des Brustkorbes dabei genießen.

Dabei helfen ein paar innere Bilder, die dieses Wiegen und Schaukeln verdeutlichen: 

  • Das Heranrollen und Auslaufen von Wellen am Strand
  • Eine Schaukel oder ein Schaukelstuhl
  • Eine Fahrt mit einem Boot auf einem ganz leicht bewegten See

Die Hauptformel

Natürlich gibt es wie immer eine Formel dazu.

„Atem ganz ruhig“.  Oder auch: „Atmen vollkommen ruhig“. Besonders gut gefällt mir eine Formel, die den passiven Part des Beobachtens besonders schön wiedergibt: „Es atmet mich“.
Das Ganze wie immer drei bis vier mal wiederholen. Persönlich finde ich, dass es sich spätesten ab hier anbietet, sich die Formeln innerlich zu denken, da bei lauter Aussprache natürlich doch irgendwie der Atem beeinflusst wird.

Die Zugabe

Nun kommt eine Formel hinzu, die die beruhigende Wirkung des Atmens nutzt:

„Mit jedem Atemzug werde ich ruhiger und ruhiger“. Oder: “Mit jedem Atemzug verstärkt sich meine Entspannung.“ 

Die Ruheformel wird dann wie immer gleich noch mit hinten dran gehängt. Wie bereits mehrfach erwähnt, eröffnet und beendet sie das Autogene Training und wird auch zwischen den einzelnen Übungen eingeschoben. Wer sich das noch einmal verdeutlichen will, sollte sich den Artikel zur >>Ruheformel noch einmal anschauen.

Im Anschluss kann man die Übung beenden, in dem man zur Rücknahme übergeht.

Wenn Du bis hier her mitgelesen hast, hast Du sicher schon ein gutes Bild von den Übungen des autogenen Trainings und ihren Wirkungen.
Die Hälfte ist geschafft. Nun folgen noch die Herz-, Bauch- und Kopfübung.

 Verpasse keinen neuen Beitrag mehr und abonniere dieses Magazin! Keine Registrierung notwendig!

Andere Artikel der Serie<< Ständiges Frieren adieu – WärmeübungDie Herzübung – Schlag auf Schlag >>
Tags für diesen Beitrag
Bianca

Autor: Bianca

Hi, ich bin Bianca und freue mich, dass Du hier bist. Bereits seit 2012 schreibe ich hier für Dich. Meine Themen sind Selbstverwirklichung, Selbstständigkeit & Marketing/ Positionierung für Solopreneure und kleine Teams. Aber auch gesunde Ernährung ist meine große Leidenschaft. Deshalb schreibe ich auch auf meinem Ernährungsblog Caralethics.de darüber.