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02
06
2014
Wofür brennst Du?

Burn Baby Burn – und wofür brennst Du?

von Bianca 0
DIESER ARTIKEL IST TEIL 1 von 2 DER SERIE Sommerserie: Motivation finden. Jetzt wird´s heiß!

Wir alle haben Ziele.

  • Manch einer möchte sich beruflich verändern.
  • Karriere machen.
  • Oder alles hinschmeißen und endlich die Selbstständigkeit wagen.
  • Ein anderer möchte ein Haus bauen.
  • Wieder jemand anders träumt davon, ein Buch zu veröffentlichen.
  • Zahlreiche Menschen wollen einfach nur gesünder leben, abnehmen, mehr Sport treiben.
  • Endlich die langersehnte Reise machen.
  • Wieder ein anderer wäre schon zufrieden, wenn er endlich die Wohnung renoviert hätte.

Es gibt zahllose Ziele, Träume und Wünsche. Manchmal haben wir sogar einen Plan, wie wir sie erreichen oder umsetzen können und hin und wieder scheint dieser Plan auch recht gut zu sein. Scheint! Denn all zu oft sieht die Realität dann irgendwie anders aus. Wenn uns nicht schon gleich am Anfang wieder die Motivation verlässt, werden uns auf einmal überall Steine in den Weg gelegt. Am Anfang räumen wir sie noch unbeirrt zur Seite, aber nach einer Weile geben wir häufig klein bei.

Es sollte eben nicht sein. Wir resignieren, sind enttäuscht, fügen uns aber schließlich. Was bleibt uns denn auch anderes übrig? 
Um es kurz zu machen: Jede Menge!

Glücklicherweise gibt es immer wieder Menschen, die das erkennen.
Die nicht aufgeben.
Die immer und immer wieder aufstehen, egal wie oft sie fallen.
Kein Stein im Weg könnte so groß sein, dass sie ihn nicht überwinden würden.
Keine Niederlage so endgültig, dass sie nicht gestärkt aus ihr hervor gehen würden.

Wir alle kennen solche Menschen, egal ob persönlich, aus der Geschichte oder aus der Presse.

  • Steve Jobs war so jemand. Er, der aus seiner eigenen Firma Apple flog, anstelle zu verzweifeln aber weitermachte, weil er liebte was er tat. Er gründete NeXT, ebenfalls eine Computerfirma. Die NeXT-Workstation wurde jedoch hauptsächlich im wissenschaftlichen Bereich eingesetzt. Auf ihr entwickelte schließlich Tim Berners-Lee am Schweizer CERN-Institut das World Wide Web. Mit seiner anderen Firma, Pixar, brachte Jobs schließlich den ersten vollständig animierten Kinofilm heraus. Als Apple 1996 NeXT kaufte, war Jobs letztendlich wieder zurück und brachte den wirtschaftlich angeschlagenen Konzern wieder in die Gewinnzone.
  • J.K. Rowling, die geistige Mutter von Harry Potter, war Sozialhilfeempfängerin und alleinerziehende Mutter, als sie den ersten Band der Harry Potter Reihe schrieb. Sie lebte mit ihrem Kind in einer Ein-Zimmer-Wohnung und war weit davon entfernt, eine bekannte und wohlhabende Schriftstellerin zu sein. Ohne zu wissen, ob ihr Buch jemals veröffentlicht werden würde, ließ sie all ihr Herzblut einfließen. Sie liebte dieses Buch und das gab ihr die Willenskraft, um weiter zu machen.
  • Walt Disney, der Begründer eines ganzen Märchenreiches und des milliardenschweren Disney-Konzerns, begann in einer Garage, an ersten Trickfilmen zu arbeiten. Seine ersten Mitarbeiter arbeiteten ohne Gehalt nur mit der Aussicht auf eine zukünftige bessere Situation. Seine ersten Auftraggeber für Filme gingen jedoch pleite, so dass er für seine Arbeit kein Geld sah. Er lebte schließlich in seinem Büro, denn eine Wohnung konnte er sich nicht leisten. Gab er auf? Nein. Was aus ihm und seinem Traum wurde, dürfte jedem bekannt sein.

Was diese Menschen eint, ist ihr unbändiges inneres Feuer.
Sie alle brannten für etwas so lichterloh, so vollkommen, dass sie darin völlig aufgingen. 
„Liebe, was Du tust“ sagte Steve Jobs. „Wenn Du es noch nicht gefunden hast, such weiter.“ Recht hatte er.

Denn das, was wir lieben, wird uns nie lästig werden, es wird uns immer weiter antreiben, zu Höchstleistungen bringen, ohne dass wir es als große Anstrengung empfinden würden. Selbst wenn es einmal stressig wird, sind wir bereit, dies in Kauf zu nehmen. Natürlich gibt es auch hierbei Grenzen, die man respektieren sollte. Dennoch ist der, der voller Leidenschaft hinter dem steht, was er tut, zu deutlich größeren Leistungen fähig.

Wann hast Du zum letzten Mal für etwas gebrannt, Dich für etwas so begeistert, dass Du Abends vor lauter Aufregung kaum einschlafen konntest und morgens voll freudiger Erwartung aus dem Bett gesprungen bist, weil Du Dich wieder voller Tatendrang daran machen konntest, Dein Ziel zu verfolgen?

Noch gar nicht lange her? Gratuliere! Du zählst zu den Glücklichen, die genug Feuer haben, ihr Leben wirklich zu gestalten, vielleicht sogar ein wenig die Welt zu verändern.

Wenn Du Dich nicht mehr so genau an dieses unvergleichlich lebendige Gefühl erinnern kannst, kommt hier die gute Nachricht: Du kannst die Erinnerung jeder Zeit wecken, kannst Dein inneres Feuer wieder finden und es im Hier und Jetzt nutzen. Wie?

In unserer Sommer-Serie geht es genau darum!
Nächstes Thema: >> Wie Du Dein Feuer findest und was das mit der Fußballweltmeisterschaft zu tun hat.

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Bianca

Autor: Bianca

Hi, ich bin Bianca und freue mich, dass Du hier bist. Bereits seit 2012 schreibe ich hier für Dich. Meine Themen sind Selbstverwirklichung, Selbstständigkeit & Marketing/ Positionierung für Solopreneure und kleine Teams. Aber auch gesunde Ernährung ist meine große Leidenschaft. Deshalb schreibe ich auch auf meinem Ernährungsblog Caralethics.de darüber.