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22
03
2016

Alles auf Null. Und noch mal von vorn.

von Bianca 0

Der Mensch ist oft ein Mysterium. Warum? Weil er sich gern selbst sabotiert. Tut Dinge, die er nicht mag oder die ihm schaden aus Gründen, die er selbst nicht versteht.

Andere Dinge, die ihm gut tun, unterlässt er – Selbstsabotage nennt man das.

Wir tun es, um Ungewissheit zu vermeiden. Oder gesellschaftlich anerkannt zu werden. Eigentlich ist das dumm.

Verletzt werden wir sowieso.

Fallen werden wir sowieso.

Das Leben gibt uns Lektionen, ob wir wollen oder nicht.

Aber ist es nicht besser, etwas zu versuchen und dann Wunden davon zu tragen als nichts zu tun – und dann trotzdem vom Schicksal geprüft zu werden?

Fakt ist, Du wirst bluten. So oder so. Aber es ist besser, die Verantwortung dann bei Dir selbst zu suchen als Dich nur als Opfer zu fühlen – denn wenn du schon blutest dann wenigstens für etwas, an was Du glaubst.

Zeit konsequent zu sein. Ja oder nein. Du magst Deine Nerven beruhigen mit Lösungen die Du nur Deine Angst zähmen. Deine Angst, zu scheitern. Glücklich bist Du dabei nicht.

Wann warst du das letzte mal seelengevögelt? Das Wort stammt nicht von mir. Es stammt aus Veit Lindaus gleichnamigen Buch. Gleich die erste Seite hat mich erschüttert.

Da steht jemand vor Deiner Tür, der um Einlass bittet, fleht, gegen die Tür schlägt. Der schwört, nicht zu gehen, bevor er Gehör findet. Der sagt, er beobachte Dich, immer überall, wartet nur darauf, endlich von Dir wahrgenommen zu werden. Nein, es kein Stalker. Kein verschmähter Liebender. Nein. Es ist Dein Leben. Und wir alle lassen es warten und warten.

Wirf weg, was Dich runterzieht. Du könntest es bereuen? Ja klar. So wie du es bereuen könntest, es nicht zu tun.

Sicher ist nur eins: Du stirbst. Jede Sekunde. Das lässt sich nicht aufhalten. Und niemand weiß, wie lange er noch hat. Niemand. Um mich herum sterben gerade Menschen. Niemand hat damit gerechnet. Auch sie fühlten sich sicher.

Wir alle sitzen auf einer Zeitbombe und ignorieren sie. Warum? Weil es in unserer verdammten Komfortzone zu bequem ist. Wir erreichen etwas und halten daran fest, wir umklammern es, als gäbe es kein Morgen. Egal wie sehr es uns schadet. Nichts ertragen wir weniger als die Ungewissheit.

Tja, und nun? Nun stehen wir wieder da. Sorgen uns mehr darum, was andere von uns denken als darum, was wir selbst von uns denken.

Tun Dinge, für die andere uns auf die Schulter klopfen, uns anerkennen, loben – anstatt Dinge zu tun, für die wir uns selbst anerkennen würden. Schönes Leben. Macht ja nix, verschwenden wir es, vielleicht werden wir ja wieder geboren. Wissen wir dann zwar nichts von, aber Hauptsache, wir sind der Angst aus dem Weg gegangen.

Schluss damit! Wie wäre es, wenn Du ab jetzt Deine Erwartungen an Dich selbst genauso wichtig nimmst wie die, die andere an Dich haben?

Seit Jahren weiß ich was ich will. Ein Buch schreiben zum Beispiel. Und tue etwas anderes. Ich frage jetzt nicht mehr, warum. Ich tue es jetzt einfach. Ich bin schon so oft ins kalte Wasser gesprungen, habe so oft radikal die Reissleine gezogen. These boots are made for walking. Nur habe ich danach nie das getan, was ich wirklich wollte. Jetzt tue ich es. Was hab ich zu verlieren?

Was hast DU zu verlieren wenn Du Deiner inneren Stimme folgst? Stell Dir mal diese Frage. Und dann frag Dich, was Du gewinnen könntest. Dein Leben wird nicht für immer vor Deiner Tür stehen.

Bianca

Autor: Bianca

Hi, ich bin Bianca und freue mich, dass Du hier bist. Bereits seit 2012 schreibe ich hier für Dich. Meine Themen sind Selbstverwirklichung, Selbstständigkeit & Marketing/ Positionierung für Solopreneure und kleine Teams. Aber auch gesunde Ernährung ist meine große Leidenschaft. Deshalb schreibe ich auch auf meinem Ernährungsblog Caralethics.de darüber.

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